Fachgebiet
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Künstliche Intelligenz

Sachverständige Untersuchung technischer KI-Systeme — von Large Language Models bis hin zu autonomen Agentensystemen.

Künstliche Intelligenz durchdringt zunehmend geschäftskritische Systeme, automatisierte Entscheidungsprozesse und digitale Infrastrukturen. Als gerichtlich beeideter Sachverständiger verfüge ich über hinlängliche Erfahrung in der technischen Untersuchung von KI-Systemen — insbesondere von Large Language Models (LLMs) und Agentic AI-Systemen — im Rahmen sachverständiger Begutachtungen.

KI-Systeme erzeugen eine neue Kategorie technischer Streitfragen: Wer trägt die Verantwortung, wenn ein KI-System fehlerhafte Entscheidungen trifft, Ausgaben manipuliert werden, oder ein autonomes Agentensystem unvorhergesehene Handlungen ausführt? Diese Fragen erfordern tiefgreifende technische Expertise — und eine klare, gerichtsverwertbare Aufbereitung.

Untersuchungsgegenstand: Large Language Models (LLMs)

Large Language Models wie GPT, Claude, Gemini oder vergleichbare Systeme kommen heute in Produkten, Dienstleistungen und automatisierten Entscheidungsprozessen zum Einsatz. Ihre Funktionsweise, ihre Einschränkungen und die Nachvollziehbarkeit ihrer Ausgaben sind für Gerichte und Anwälte oft schwer greifbar.

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Ausgaben & Halluzinationen

Technische Analyse, ob und warum ein LLM fehlerhafte, irreführende oder sachlich falsche Ausgaben produziert hat — und welche Verantwortlichkeiten daraus folgen.

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Systemkonfiguration & Prompting

Begutachtung der technischen Konfiguration, des System-Prompts und der Einbettung von LLMs in Produkte und Prozesse im Hinblick auf vertraglich vereinbarte Anforderungen.

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Leistungsversprechen vs. Realität

Bewertung, ob die tatsächliche Leistungsfähigkeit eines KI-Systems den vertraglich vereinbarten oder öffentlich kommunizierten Spezifikationen entspricht.

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Nachvollziehbarkeit & Explainability

Analyse der technischen Nachvollziehbarkeit von KI-Entscheidungen und Ausgaben — insbesondere im Kontext regulatorischer Anforderungen wie dem EU AI Act.

Untersuchungsgegenstand: Agentic AI-Systeme

Agentic AI bezeichnet autonome KI-Systeme, die eigenständig Entscheidungen treffen, Werkzeuge einsetzen, externe Dienste aufrufen und mehrstufige Aufgaben ohne menschliche Zwischenkontrolle ausführen. Diese Systeme stellen die Rechtspraxis vor völlig neue Herausforderungen hinsichtlich Verantwortlichkeit, Nachvollziehbarkeit und Schadenszurechnung.

  • Technische Analyse von Agent-Architekturen und deren Entscheidungslogik
  • Rekonstruktion von Aktionssequenzen autonomer Agentensysteme
  • Bewertung von Tool-Use und API-Aufrufen im Rahmen agentischer Prozesse
  • Untersuchung von Multi-Agent-Systemen und deren Interaktionsprotokolle
  • Begutachtung von Guardrails, Sicherheitsmechanismen und deren Umgehung
  • Analyse unvorhergesehener oder schädigender Systemhandlungen und deren technische Ursachen
  • Bewertung der menschlichen Aufsicht (Human-in-the-Loop) und deren Ausgestaltung

KI im Recht — neue Fragen, klare Antworten

Der rasche Einzug von KI in Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und automatisierte Prozesse schafft eine wachsende Zahl technisch komplexer Streitfälle. Ob es um Produkthaftung für KI-Fehler, Vertragsstreitigkeiten bei KI-Projekten, Urheberrechtsfragen bei KI-generierten Inhalten oder die Konformität mit dem EU AI Act geht — die technische Sachverständigenarbeit ist dabei der entscheidende Schlüssel.

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Produkthaftung & KI-Fehler

Technische Begutachtung, ob ein KI-System fehlerhaft konstruiert, fehlerhaft eingesetzt oder fehlerhaft konfiguriert wurde.

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EU AI Act & Regulatorik

Bewertung der Konformität von KI-Systemen mit dem EU AI Act und weiteren einschlägigen Regulierungen — technisch fundiert und juristisch verwertbar.

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KI-Projektstreitigkeiten

Analyse gescheiterter KI-Projekte, nicht erfüllter Leistungsversprechen und technischer Mängel in der Umsetzung.

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Datenschutz & KI

Begutachtung des Einsatzes von KI-Systemen im Hinblick auf DSGVO-Konformität, Trainingsdaten und Datenweitergabe.

Unser Anspruch: Die technische Komplexität von KI-Systemen so aufzubereiten, dass Richter, Anwälte und alle Verfahrensbeteiligten die entscheidenden Sachverhalte klar verstehen — und auf dieser Basis fundierte juristische Entscheidungen treffen können.