Grundlage unserer forensischen Untersuchungen sind insbesondere folgende Bereiche:
Beispielhaft umfasst unsere Tätigkeit:
Wir untersuchen digitale Beweismittel auf Datenträgern, in mobilen Geräten, auf Servern und in Cloud-Systemen. Dabei werten wir Spuren gezielt nach forensischen Fragestellungen aus, etwa zum Zeitpunkt der Erstellung, der Veränderung, des letzten Zugriffs, zur Herkunft, zur Integrität und zur Authentizität von Daten. So lassen sich technische Abläufe nachvollziehbar rekonstruieren und Nutzungshandlungen zeitlich und sachlich einordnen.
Bei Smartphones und vergleichbaren Geräten können unter anderem Kontakt- und Kommunikationsdaten, SMS, Messenger-Inhalte, Medieninhalte, App-Daten sowie — soweit technisch vorhanden und rechtlich zulässig — Standort- und Bewegungsdaten ausgewertet werden. Gerade verschlüsselte Kommunikation und mobile Endgeräte spielen in heutigen Ermittlungs- und Zivilverfahren eine immer größere Rolle.
Auch die forensische Auswertung von Cloud-Diensten gewinnt zunehmend an Bedeutung, weil sich relevante Daten heute häufig nicht mehr nur auf einem einzelnen Gerät, sondern verteilt über Konten, Backups, Plattformen und Online-Dienste befinden. Entsprechend gehört die Sicherung und Bewertung cloudbasierter Spuren inzwischen zu den zentralen Aufgaben moderner digitaler Forensik.
Bei großen und komplexen Datenbeständen setzen wir skalierbare Auswertungsverfahren ein. Dazu gehören die strukturierte Sichtung, Filterung, Korrelation und Priorisierung digitaler Spuren. Moderne Analysewerkzeuge, einschließlich KI-gestützter Verfahren, können dabei helfen, große Datenmengen effizienter auszuwerten; die forensische Bewertung selbst bleibt jedoch nachvollziehbar, dokumentiert und fachlich überprüfbar.
Darüber hinaus prüfen wir in geeigneten Fällen, ob der Zugriff auf verschlüsselte Datenträger oder geschützte Datenbestände mit forensischen Mitteln wiederhergestellt werden kann, etwa durch Passwortanalyse oder andere technisch zulässige Verfahren. Verschlüsselung ist heute ein zentrales Thema digitaler Ermittlungen und Beweissicherung.
Neben klassischen Computern und Smartphones können heute auch vernetzte Geräte wie Navigationssysteme, IoT-Geräte und fahrzeugnahe Systeme forensisch relevant sein, weil sie Nutzungs-, Verbindungs- oder Bewegungsdaten enthalten können.
Unser Anspruch ist es, komplexe technische Sachverhalte so aufzubereiten, dass sie für Gerichte, Rechtsanwälte und andere nichttechnische Beteiligte klar, verständlich und nachvollziehbar werden.
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